Lateiner-Fahrt nach Xanten
08.05.2002

Am 8. Mai 2002 begaben sich alle
Lateinschüler der 7. bis 9. Klassen mit ihren Fachlehrern Herrn B. Hillen, E.
Kleis und G. Bieber auf große Fahrt nach Xanten. Ihnen folgten am 29.5. die 10.
Klassen und die Oberstufenschüler.
Bei strahlendem Sonnenschein war
die Besichtigung der Colonia Ulpia Troiana - der antiken Römerstadt - sowie der
anschließende Besuch des heutigen Xanten ein voller Erfolg.
Dort ist bis in die Steinzeit zurück
die Anwesenheit von Menschen durch archäologische Funde nachgewiesen, das
Interesse der "Lateiner" galt aber vor allem der römischen Besiedlung
des Xantener Raumes. Nach der Eroberung des Rheinlandes durch die Truppen
Caesers wurde unter Augustus in Xanten auf dem "Fürstenberg"
das erste Militärlager "Vetera I" gegründet. Bei einem Aufstand der
einheimischen Bataver um 70 n. Chr. wurde "Vetera I" zerstört und
eine zivile Siedlung errichtet, der Kaiser Trajan den Namen "Colonia Ulpia
Traiana" gab. Innerhalb der Mauern der Colonia Ulpia Traiana (Xanten)
lebten und arbeiteten 10 000 Menschen auf 73ha Land. Neben einem Kanalsystem und
Wasserleitungen gab es ein Straßennetz, einen Hafen, ein Amphitheater sowie
einen Tempel innerhalb der Stadtmauern.
Im vierten Jahrhundert wurde die
CUT völlig zerstört und diente als Steinbruch vor allem zum Bau des Xantener
Domes sowie der Stadt Xanten selbst.
Seit 1977 steht der archäologische
Park Xanten interessierten Besuchern und Archäologen in seiner ursprünglichen
Größe offen, in dem Nachbauten der ehemaligen Therme, des Amphitheaters, des
Tempels sowie durch Heckenbepflanzung simulierte Wohnhäuser zu besichtigen
sind.
(Herzlichen Dank an J. Meersse
sowie L. Paolazzi (beide 9a) für die Informationen zu diesem Bericht)
Das Amphitheater:
Der
römische Tempel:
Die
Begleitpersonen: 